Parkinson bewegt: Bei Walzer und Foxtrott Lebensqualität verbessern

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Tanzkurse gibt es unzählige. Meist sind diese aber für gesunde Menschen. Dabei wird oft vergessen, dass viele Menschen aufgrund einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Alexandra Steurer und Cornelia Plüss wollen das ändern: Sie bieten Tanzkurse für Parkinsonbetroffene an.

 

Verbessertes Gleichgewicht, mehr Lebensqualität, Spass – Das Tanzen hat für parkinsonbetroffene Menschen viele positive Auswirkungen. Nur gibt es bisher praktisch keine Tanzkurse für sie. Das haben Alexandra Steurer und Cornelia Plüss nun geändert. Sie führen einen Tanzkurs mit Leuten durch, die von Parkinson betroffen sind, damit diese ihre Krankheit für eine Stunde vergessen können und neben den Therapien eine schöne Abwechslung haben, die sich erst noch positiv auf ihr Leben auswirkt. Zusammen mit dem Partner, mit Kollegen oder Familienangehörigen tanzen sie zu Walzer und Foxtrott. Diese Tänze sind bewusst gewählt worden erklärt Alexandra Steurer: „Bei Walzer und Foxtrott gehen die Tanzschritte in alle Richtungen. Somit müssen die Teilnehmenden aus ihren Mustern herauskommen und grosse Schritte machen.“ Die verschiedenen Bewegungen verbessern das Gleichgewicht und führen zu mehr Sicherheit im Alltag.

 

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Dank Tanzen besser mit Parkinson umgehen können

Zehn Mal findet am Samstagvormittag im St. Mangen Centrum in St. Gallen eine Tanzstunde mit maximal acht Paaren statt. Cornelia Plüss und Alexandra Steurer haben das Projekt nicht nur ins Leben gerufen, sie sind auch die Leiter des Kurses. Plüss ist langjährige Tanzlehrerin und hat praktisch nie etwas anderes gemacht als Tanzen unterrichtet. Für sie sind solche Tanzkurse immer besonders und sie nimmt gerne neue Projekte in Angriff. Auch Alexandra Steurer möchte die Freude am Tanzen weitergeben. Sie studiert im 4. Jahr Physiotherapie und setzt mit dem Tanzkurs das Thema ihrer Bachelorarbeit um. „Alle sollen Tanzen können. Ich will parkinsonbetroffenen Menschen etwas bieten, das ihnen Freude macht, und gleichzeitig auch hilft, mit ihrer Krankheit umzugehen“, erklärt Steurer ihr Engagement. Wenn dann alle Spass haben und mit einem Lachen nach Hause gehen, wissen die beiden Frauen, dass sie ihr Ziel erreicht haben.

 

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Neue Kurse starten am 21. April!

Alle Detail-Infos findet ihr hier.

 

Beachtet auch unseren Bericht: Parkinson: Können Tanz oder Karate den Betroffenen helfen?

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Alle Bilder: Parkinson bewegt

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