EMA Y GASTÓN

 

Ein neuer Tanzfilm kommt in unsere Kinos!
Pablo Larrain gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten. Der jüngste Spielfilm „Ema y Gaston“ ist eine Wucht. Larrain erzählt nicht einfach eine weitere Liebesgeschichte, er taucht ein in ein Bilder-, Klang- und Bewegungsmeer des Liebens und zieht uns mit in jenen Sog, der Liebe heisst und dem viel Unberechenbares und Unerklärliches innewohnt.

 

 

Ema y Gaston ist ein Film, wie man ihn nicht alle Tage zu sehen bekommt, ein Körper-Trip aus dem chilenischen Valparaíso und ein Bewegungsspektakel. Ema ist die Frau von Gaston. Die beiden hatten Polo adoptiert, einen Knaben kolumbianischer Herkunft. Während 10 Monaten lebte er bei ihnen. Ema tanzt und Gaston begleitet die experimentier- freudige Tanztruppe, die alle möglichen Orte der Stadt in Beschlag nimmt. Mit Polo waren Ema und Gaston überfordert. Am Ende auch mit einander. Sie haben den Buben der Adoptivbehörde zurückgegeben, und jetzt plagt Ema das Verlangen nach ihm.

 

 

Ema from trigon-film on Vimeo.

 

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Ema und Gaston durchleben zwar eine Krise, aber sie lieben einander heftig in diesem Liebesfilm in den Rhythmen des Reggaeton. Dieser Film hat viele Gesichter, und das macht ihn so faszinierend. Er taucht mit uns ein ins pittoreske Valparaíso, wo es überall hoch oder runter geht. Ema durchlebt einen orgiastischen Liebesrausch mit ziemlich allen Figuren in komprimierter Form und plädiert auch damit für ihr Hauptanliegen und das Anliegen ihrer Generation: Libertad, Freiheit – ich will das, und ich will das jetzt. Pablo Larraín hat für seine Hauptfigur mit der platinblondierten Mariana Di Girolamo einen idealen Körper gefunden und diesem mit Gael Garcia Bernal als zwölf Jahre älterem Gaston einen luziden Geist beigestellt, der mit seinen kurligen Statements Akzente setzt.

 

 

Auszeichnungen

Venedig Filmfestival 2019:
ARCA CinemaGiovani Award der Jugendjury für den besten Film
Premio UNIMED (Unione delle Università del Mediterraneo)

 

 

Pressestimmen

«Einer der mitreissendsten Filme des Jahres.»
Indiewire

«Selten hat ein Film so viel Spass gemacht wie Ema y Gaston von Pablo Larraín. Mit Mariana Di Girolamo und Gael García Bernal in den Hauptrollen grossartig besetzt – diesen Film sollte man sich nicht entgehen lassen.»
Aurel Graf, maximumcinema

«Unterlegt vom fesselnden Rhythmus des Reggaeton – von Gaston verächtlich „Gefängnismusik“ genannt –, handelt Ema y Gaston von der Rebellion gegen traditionelle familiäre Bindungen und ihrer Neuerfindung in ungewohnlichen Konstellationen.»
Viennale, Barbara Schweizerhof

 

«Dote de plans sublimes, Ema y Gaston offre à ses comediens un etonnant terrain de jeu, les amenant à etre cons- tamment à fleur de peau.»
Les Inrocks

 

«Pedro Almodovar nach dem Beat des Reggaeton.»
Filmstarts

 

 

 

Über den Regisseur

Pablo Larraín wurde 1976 in Santiago geboren und ist einer der wichtigsten Filmemacher Lateinamerikas. Seine Filme zeichnen ein eindrückliches Porträt seines Landes Chile, von Tony Manero (2008) bis Post Mortem (2010) und No (2012). Ein weiteres Merkmal von Larraíns Kino ist die ungewöhnliche Perspektive, mit der er sich seinen Themen nähert. Fuga (2006), sein Erstling, handelte von einem Komponisten, der verrückt wurde, während El Club (2015) in einem Strandhaus stattfindet, in dem Priester, die «gesündigt» haben, ins Abseits gestellt werden. Der Film erhielt den Silbernen Bären für die beste Regie bei der Berlinale. Die jüngsten beiden Filme waren Neruda und Jackie (beide 2016). Ema y Gaston feierte seine Premiere an der Biennale in Venedig und ist in seiner gesamten Erzählweise einzigartig.

 

 

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