Fulminanter Start für das erste Zurich Tap Festival

Dancestudio Liba Borak

Mit einer mitreissenden Gala hat das erste Zurich Tap Festival am Ostersonntag seinen Abschluss gefunden. Überwältigt vom Erfolg, haben sich die Organisatoren am Ende der Show bei Teilnehmenden und Helfenden verabschiedet.

Jason Janas

Bereits bei dieser ersten Ausgabe haben sich über 120 Teilnehmende über die Ostertage nach Zürich begeben. Sie sind nicht nur aus der ganzen Schweiz angereist, sondern auch aus Deutschland, Österreich und Italien. Das durchdachte Kursprogramm hat sich bestens bewährt, konnten doch in allen Kurslevels Stunden bei jedem Trainern besucht werden. Sehr gut kamen bei den Teilnehmenden die unterschiedlichen Unterrichtsstile der eingeladenen Steptanzgrössen an. Während Karen Callaway Williams (New York) die mehrheitlich rhythmetap gewohnten Kursbesucherinnen und -besucher mit ihrem klassisch-traditionell geprägten Stil forderte, überraschte Jason Janas (New York) auch die weniger fortgeschrittenen Klassenmit seinen ungewöhnlichen, athletischen Bewegungen. Sheldon Perry (Sidney) brachte die Teilnehmenden mit seinen powervollen und erdverbunden Schrittkombinationen zum schwitzen. Und Maurice Chestnut zeigte, was mit seiner subtilen Technik und den musikalisch und rhythmisch komplexen Abläufen steptänzerisch noch alles möglich ist. So gab es kein Lektionenende, bei dem nicht durchwegs erschöpfte, aber zufriedene Gesichter aus den Sälen kamen.

Am Samstag Abend warteten die Festivalorganisatoren mit einem ersten Highlight auf, dem gemeinsamen TapJam mit Liveband. Obwohl dies ein in der Schweiz leider zu seltenes Ereignis ist, war auch dieser Teil des Festivals gut besucht. Die zahlreich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer konnten Improvisation auf höchstem Niveau erleben. Vor allem die amerikanischen Gastlehrer trieben sich gegenseitig regelrecht an. Mit jeder Runde konnten noch spektakulärere Moves und ausgefallenere Schrittkombinationen genossen werden.

Die abschliessende Gala, der Höhepunkt

Karen Callaway Williams

Daniel Borak

Unbestrittener Höhepunkt des Anlasses war jedoch die abschliessende Gala im Zürcher Maier‘s Theater. Sie bot zum einen Gelegenheit, das Können der ausländischen Stars auf der Bühne zu bewundern. Begleitet von den ausgezeichneten Musikern Andy Harder (Keys), Christoph Sprenger (Bass) und Rainer Fröhlich (Drums) kam das Publikum in den Genuss der elegant-klassischen Musikinterpretationen von Karen Callaway Williams. Sheldon Perry zeigte mit seinem Zürcher Quartett und als Solist seine Interpretation von Rhythmus und Raum. Die beiden Amerikaner hingegen liessen das Publikum teilhaben an ihrem Spiel mit der Band. Frei improvisierend zeigten sie atemberaubende Geschwindigkeit und unvorstellbare Mengen an Sounds. Jason Janas liess die Zuschauer sprachlos werden angesichts seiner unmöglichen, scheinbar knochenbrechenden Schritte. Maurice Chestnut zauberte mühelos immer noch mehr Töne aus seinen Füssen. Nicht zuletzt konnte das Publikum den mehrfachen Weltmeister Daniel Borak (Winterthur) geniessen, der mit seinem ganz persönlichen, extrem tänzerischen Stil nicht minder beeindruckende Bewegungen von unglaublicher Klarheit und Geschwindigkeit auf die Bühne zauberte. Die Plattform stand aber auch den Schweizer Steptanzgruppen offen. Die Gelegenheit nutzten die Backstage Studio Tap Company, das Basler Youth Tap Ensemble und die Company des Dancestudio Liba Borak aus Winterthur. Sie boten mit ihren Ensembleauftritten einen für das Publikum wohltuenden Kontrast. Ihre Auftritte waren ganz anderer Art und zeigten das sehr hohe Niveau, das der Steptanz in der Schweiz zu bieten hat.

Lassen wir zum Schluss die Organisatorin Regine Ochsner vom Zürcher Backstage Studio sprechen. Ihr war nach dieser fulminanten Erstausgabe Freude und Erleichterung ins Gesicht geschrieben: „Es war ein lange gehegter Wunsch, ein solches Festival in Zürich auf die Beine zu stellen. Nun gibt mir der Erfolg recht. Dieser ersten Ausgabe werden mit Sicherheit weitere Zurich Tap Festivals folgen.“

Das grosse Finale

 

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