PoleDance – Eine Stange, die aus der Reihe tanzt

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Auch im Jahr 2017 fühlt sich PoleDance mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Zu eng verknüpft sind die hohen Stangen aus Chrom mit Etablissements jenseits der jugendfreien Kultur. Zu schnell passiert der gedankliche Sprung von Sportstudio zu Stripclub. Dabei ist die Entstehung von PoleDance viel mehr im Zirkus bei der Akrobatik, als in testosterongeladenen, verrauchten Lokalen zu finden.

 

David-Ayotte-Chinese-Pole2-500Die ersten Aufzeichnungen zu PoleDance ähnlicher Kunst, gehen zurück ins Jahr 1135. Sie beziehen sich auf die Sportart «Mallakhamb» aus Indien, das Turnen an einem Pfahl aus Holz. Aus Asien stammt ausserdem die Kunstform «Chinese Pole», welche heute von ausgebildeten Akrobaten in Zirkussen auf der ganzen Welt praktiziert und einem breiten Publikum näher gebracht wird.

 

Dennoch begegnet man Poledancer/Innen noch heute mit kritischen Blicken und zu oft auch mit geballten Vorurteilen, sobald sie von ihrer Leidenschaft erzählen. Zu unrecht. Kaum eine andere Sportart verlangt gleichzeitig so viel vom menschlichen Körper ab wie PoleDance. Der Tanz mit der Stange erfordert Kraft, Ausdauer, Präzision, Anmut, Flexibilität und Mut in perfekter Symbiose. Scheinbar schwerelos klettern, fliegen und turnen Poledancer/Innen um die Stangen und wirken dabei stärker als die Schwerkraft selbst.

 

PoleDance ist keine Sportart, die man nebenbei als Hobby gelegentlich ausführt. Poledance reisst einem mit, frustriert einem zuweil und wird so sehr schnell zu einer Herzensangelegenheit und zu einer getanzten Leidenschaft.

 

 

 

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Baha_Dance_20'1745521w-900Genau diese Leidenschaft teilt Angela Zbinden und gibt sie an alle Schülerinnen in ihrem Tanzstudio «Bahia Dance» in Thun weiter. Mit grossem Engagement setzt sie sich für die Kunst des Stangentanzes, aber vor allem auch für die persönliche Weiterentwicklung ihrer Schülerinnen ein.
Das Bahia repräsentiert wie kein anderes Studio in der Region modernen und innovativen PoleDance. Dies wird bei den Polekursen selbst, aber auch bei der Auswahl der regelmässigen Workshop-Angeboten deutlich. Angela legt Wert auf Persönlichkeit, Professionalität und die Förderung der individuellen Stärken ihrer Tänzerinnen. Oberflächlichkeit und Missgunst finden keinen Platz. Stattdessen liegt der Fokus auf Posivität und gemeinsamen Zielen. Jede Person, unabhängig von Geschlecht, Körperlichkeiten oder Herkunft ist im Bahia willkommen. Beim Poletraining nehmen Angela, die selbst unterrichtet, zusammen mit ihren Trainingskolleginnen Sarah und Jazmine, Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen. Trotz hartem Training bleibt so Raum für die persönliche Entfaltung- und Entwicklung jeder Person.

 

Für die Figuren an der Stange und die einstudierten Choreografien, ist nebst Kraft und Technik vor allem die Flexibilität des Körpers elementar. Ohne die benötigte Flexibilität, können Figuren nur unzureichend erlernt und ausgeführt werden. Entsprechend beinhaltet das Poletraining mehr als die Arbeit an der Stange selbst. Umfassendes Stretching ist darum ein wichtiger Bestandteil jedes Unterrichts.

 

Contortion Workshop mit Nina Burri

Angela Zbinden ist sich dessen bewusst und holt sich Unterstützung direkt bei Profis wie Nina Burri. Nina hat ihre Ausbildung zur Kontorsionistin in China absolviert und geniesst als Schlangenfrau internationale Aufmerksamkeit. Nina ist im kommenden Juni für zwei Workshops im Bahia Dance zu Gast. Noch gibt es für den Workshop freie Plätze. Wer sich mit der Flexibilität seines Körpers auseinandersetzen möchte und dehnbarer werden will, ist herzlich willkommen.

 

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Anmelden könnt ihr euch bei Bahia Dance

Angela hat ausserdem mit Nina Burri ein spezielles Interview geführt.

 

 

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